IAA 2016: VW e-Crafter

21. September 2016 21:33 Autor:
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Weltpremiere des ersten elektrisch angetriebenen Crafter

Volkswagen will schon 2017 eine Elektro-Variante des neuen Crafter auf die Straße bringenI

Städte leider unter der Feinstaub-Belastung durch Industrie und Verkehr und überschreiten die Grenzwerte. es entsteht handlunsgdruck und es drohen sohar erzwungen druch Gerichtsurteile schlimstenfaklls sogar Fahrverbote. Die naheliegende Lösung: den innerstädtischen Lieferverkehr elektrifizieren. VW zeigt auf der IAA 2016 in Hannover eine Möglichkeit diese Technologieentwicklung zu beschleunigen. Volkswagen will schon 2017 eine Elektro-Variante des neuen Crafter auf die Straße bringen.

 

VWN e-Crafter IAA 2016
Städte leider unter der Feinstaub-Belastung durch Industrie und Verkehr und überschreiten die Grenzwerte. es entsteht handlunsgdruck und es drohen sohar erzwungen druch Gerichtsurteile schlimstenfaklls sogar Fahrverbote. Die naheliegende Lösung: den innerstädtischen Lieferverkehr elektrifizieren. VW zeigt auf der IAA 2016 in Hannover eine Möglichkeit diese Technologieentwicklung zu beschleunigen. Volkswagen will schon 2017 eine Elektro-Variante des neuen Crafter auf die Straße bringen.
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Schon bei den ersten Konstruktionsdaten des neuen Crafter war der E-Antrieb als Antriebsvariante eingeplant, wie der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Eckhard Scholz, die zeitnahe Realisierung des Konzeptes erläutert: „Bereits im Jahr 2017 wird der erste e-Crafter in Kundenhand sein.“

Der Charakter des neuen Crafter hat sich durch den E-Antrieb nicht verändert. Die Studie bietet nach wie vor robuste innere Werte wie eine größtmögliche Nutzlast, ein ideales Ladevolumen von 11,3 Kubikmetern und eine maximale Laderaumhöhe von 1.961 Millimetern. Dabei steht eine Durchladebreite zwischen den Radkästen von 1.380 mm und eine maximale Laderaumlänge von 4.855 mm zur Verfügung – und damit keine Veränderungen bei den Packagemaßen.

Der 100 Kilowatt starke E-Antrieb beschleunigt die fahrfähige Studie mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,25 Tonnen auf die erlaubte maximale Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Damit sind sowohl Fahrten auf der Stadtautobahn als auch Überlandfahrten kein Problem. Dank eines maximalen Drehmoments von 290 Newtonmetern, das quasi ohne Verzögerung zur Verfügung steht, sind praxisgerechte Fahrleistungen auch bei einer maximalen Zuladung von 1.709 Kilogramm eine leichte Übung.

Das Batteriepaket der in Hannover erstmals gezeigten Studie, bestehend aus 312 Zellen mit einer Gesamtkapazität von 43 Kilowattstunden, ist platzsparend unterhalb des Ladebodens platziert. Die Laderaumkapazität bleibt dadurch unverändert. Die Batterieeinheit ermöglicht eine Reichweite von – je nach Fahrzeugauslegung – mehr als 200 Kilometern. Je nach Ladestromkapazität sind zudem die Akkus bereits nach 45 Minuten wieder zu 80 Prozent geladen.

Das Fahrzeugkonzept des e-Crafter berücksichtigt bereits kommende Batterieentwicklungen, mit denen frei konfigurierbare Reichweiten bis zu 400 Kilometern möglich werden – je nach Kundenbedarf und Anforderungsprofil.  Dies sind sehr interessante Perspektiven für viele Branchen, auch über den innerstädtischen Verkehr hinaus.
Technische Daten der Studie e-Crafter (IAA 2016):

Antrieb:            E-Motor
Leistung:           100 kW
Drehmoment:         290 Nm
Batterie:           Lithium-Ion (26 x 12 Zellen)
                    43 kWh
                    384 V

Ladedauer:          45 min (bei 40 kW DC)
Zul. Gesamtgewicht: 4.250 kg
Höchstgeschw.:      80 km/h
Reichweite:         208 km
EU-Leergewicht:     2.541 kg
Zuladung:           1.709 kg
Laderaumvolumen:    11,3 m3
VWN e-Crafter IAA 2016
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