Shell startet mit Bau von Schnellladesäulen an seinen Tankstellen

14. Mai 2019 09:15 Autor:

 

Shells erster Schritt seiner E-Mobilitätsoffensive

Shell wird noch in diesem Jahr bundesweit 50 Hochleistungsladesäulen mit insgesamt 100 Ladepunkten an seinen Tankstellen errichten. Für diesen ersten Schritt seiner E-Mobilitätsoffensive hat Shell die EnBW Energie Baden-Württemberg AG als Partner gewonnen. Geplant sind Ladeleistungen von 150 kW und mehr – und damit eine Verkürzung der Ladezeit auf wenige Minuten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf sogenannten High Power Chargern (HPC) mit CCS-, CHAdeMO- und einem AC-Anschluss (Typ 2). Je nach Fahrzeugkonfiguration können dort zwei E-Fahrzeuge gleichzeitig mit 150 kW Strom für 100 km in rund sechs bis acht Minuten laden. Wenn nur ein E-Fahrzeug bei 300 kW lädt, verringert sich die Ladedauer von Strom für 100 km auf lediglich drei bis vier Minuten.

Mit den Schnellladesäulen ergänzt Shell sein bisheriges Angebot für batterieelektrisch fahrende Kunden. Im Jahr 2017 hatte Shell den niederländischen Ladesäulen-Anbieter New Motion erworben und sich an IONITY beteiligt. Zudem hatte Shell an ausgewählten Tankstellen in Großbritannien, den Niederlanden und China „Shell Recharge“ Schnellladesäulen errichtet – auch um aus den gewonnenen Erfahrungen für andere Länder wie Deutschland zu lernen. Auf den neuen Ladesäulen wird „Shell Recharge in Kooperation mit EnBW“ stehen.

Durch die Kooperation mit der EnBW sichert sich Shell den direkten Zugang zum umfangreichen Know-how und der jahrelangen Erfahrung des deutschlandweit tätigen Energieunternehmens und Ladeinfrastrukturbetreibers.

Shell hat 2016 den Geschäftsbereich „New Energies“ gegründet, in den das Unternehmen jährlich ein bis zwei Milliarden US-Dollar investiert. Dabei liegt der Fokus auf alternativen Kraftstoffen und dem Ausbau des Stromgeschäftes. Schon heute bietet Shell an seinen Tankstellen neben Diesel und Benzin auch LPG, CNG, Wasserstoff sowie für Flottenkunden auch LNG und GTL an.

Elektromobilität bei der EnBW

E-Mobilisten individuelle Ladelösungen sowie ein herausragendes Erlebnis zu bieten und so die E-Mobilität alltagstauglich zu machen – dieses Ziel bestimmt das Engagement der EnBW in der Elektromobilität. Dazu gehört zum einen eine zuverlässige und gut ausgebaute Ladeinfrastruktur, die jüngst in einer bundesweiten Erhebung des ADAC Bestnoten erhalten hat. Zum anderen ein leichter und sicherer Zugang zu Lademöglichkeiten, wie etwa mit der preisgekrönten EnBW mobility+ App: Sie findet die nächste freie Ladesäule im Roaming-Ladenetz mit mehr als 28.000 Ladepunkten – dem größten Ladenetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einer Netzabdeckung von über 95 Prozent. Dort zahlen E-Mobilisten mit einem einheitlichen, kWh-basierten Tarif ausschließlich die tatsächlich geladene Strommenge.

Jan Toschka, Chef des Shell Tankstellengeschäftes in Deutschland, Österreich und der Schweiz – Bildnachweis: Shell
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