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Cupra Born: Kompakter Stromer mit Boost-und Interieur-Zuschlag

Der Cupra Born startet Ende des Jahres - Bildnachweis: Cupra / Seat

 

Sportliches ID.3-Derivat  

Seats ausgegründete Performance-Marke Cupra legt ihr erstes vollelektrisches Fahrzeug auf. Das neue Elektroauto basiert wie der ID.3 auf der MEB-Plattform des Volkswagen-Konzern. Entworfen und entwickelt im Stammwerk in Martorell, Barcelona, wird der Cupra Born ab September im deutschen Werk Zwickau in Produktion gehen.

Null-Hundert-Paradesprint in nur 6,6 Sekunden

Für genügend Eigenständigkeit differenziert sich der Born über ein eigenständiges Äußeres. Der Stromer kommt in drei Ausführungen auf den Markt. Das System aus E-Motor und Heckantrieb liefert in der Basis-Version eine Leistung von 110 kW (150 PS) und 310 Nm Drehmoment oder mit 150 kW (204 PS) und ebenfalls 310 Nm Drehmoment. In der stärksten Variante sind es 170 kW (231 PS). Um die 170 kW (150 kW plus 20 kW Boost) zu erhalten muss der Käufer die optional erhältliche E-Boost-Ausstattung ordern. Die Reichweite des Fahrzeugs liegt je nach Modellausführung bei maximal 540 beziehungsweise 340 Kilometern nach WLTP-Testzyklus. Für den e-Boost stehen zwei Batterieoptionen zur Verfügung: eine 77-kWh-Batterie, die eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 7,0 Sekunden und eine Reichweite von circa 540 Kilometern ermöglicht; oder eine 58-kWh-Batterie, für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 6,6 Sekunden und eine Reichweite von ca. 420 Kilometern.

Durch den Hinterradantrieb besitzt der Cupra Born ein sportlicheres Fahrgefühl. Der Antriebsstrang erreicht mit seinem Permanentmagnet-Synchronmotor eine maximale Drehzahl von mehr als 16.000 Umdrehungen pro Minute. Verbaut ist er oberhalb der Hinterachse, vor der Radmitte. Die Übertragung des Drehmoments erfolgt sanft über ein 1-Gang-Getriebe mit Differential und gewährleistet ein natürliches Fahrverhalten.

  

Cupra Born - 2021

 

Der Born ist mit einem wassergekühlten Lithium-Ionen-Batteriepack ausgestattet, der an einer niedrigen, zentralen Stelle im Fahrzeug montiert ist. Somit befindet sich der Schwerpunkt näher am Boden, das Gewicht der Batterien hat weniger Auswirkungen auf das Fahrverhalten und die Fahrdynamik ist besser.

Das Aluminiumgehäuse der Batterien ist mit der Karosserie verschraubt, um die Torsionssteifigkeit zu erhöhen.

„Als erstes vollelektrisches Fahrzeug von upra besitzt der Born eine hochentwickelte elektrische Antriebstechnologie, die für ein berauschendes Fahrgefühl sorgt“, erklärt Werner Tietz, Vorstand für Forschung und Entwicklung bei Cupra und Seat. „Der Born beweist, dass sich Elektrifizierung und Leistung perfekt ergänzen können. Er ist ein Gamechanger auf dem Markt. Er trägt zur CO2-Reduzierung bei, geht dabei aber keine Kompromisse ein – er ist umweltbewusst und gleichzeitig dynamisch und aufregend.“

Die für den Born verfügbaren Batterien bieten analog dem ID3 wahlweise eine Nettokapazität von 45, 58 oder 77 kWh. Und mit einer Reichweite von bis zu 540 Kilometern mit nur einem Ladevorgang (nach WLTP) ist der Cupra Born bereit, die Welt zu erobern. Die Effizienz der Batterien wird durch das integrierte Wärmemanagementsystem optimiert. Dieses gewährleistet über eine Kühlplatte mit einem integrierten Kühlkanal die ideale Temperatur und bestmögliche Leistung der Batterien.

Doch bei der Elektrifizierung steht nicht nur die Reichweite des Fahrzeugs im Mittelpunkt. Die Ladezeiten sind ebenfalls für viele Käufer entscheidend für die Alltagstauglichkeit. Das sportliche Elektrofahrzeug erzielt nach nur sieben Minuten Ladezeit an einer 125-kW-Schnellladestation eine zusätzliche Reichweite von 100 Kilometern. Damit können die gewohnten Fahrtstrecken so bequem und einfach gemeistert werden wie mit einem Verbrenner. Selbst bei einem Ladezustand von lediglich fünf Prozent kann die Kapazität der Batterie mit nur 35 Minuten Ladezeit auf ganze 80 Prozent erhöht werden. Der Cupra Born nutzt zudem die Vorteile der Bremsenergierückgewinnung: Wird das Gaspedal im B-Modus losgelassen, fungiert der Motor als Generator, um Energie in die Batterie einzuspeisen  – erstaunliche 0,3 g sind dabei möglich. Zudem wird der Verschleiß der Bremsen enorm reduziert. Der Born kann sowohl zweiphjasig an einer AC- als auch besonders schnell an einer DC-Ladestation angeschlossen werden.

Wallboxen 

  
Cupra hält verschiedene Ladelösungen parat. Zur Auswahl stehen mehrere Wallboxes: der Cupra Charger (mit Plug & Play), der Cupra Charger Connect (mit WLAN-Verbindung) und der Cupra Charger Pro (mit 4G und WLAN). So haben Kunden stets die vollständige Kontrolle darüber, wie und wann sie die Batterie ihres Cupra Born aufladen möchten. Über die Cupra „Easy Charging“-App kann der Nutzer alle Funktionen verwalten, die mit dem Ladevorgang in Verbindung stehen – jederzeit und unabhängig von der vorhandenen Ladeinfrastruktur.

 

Noch kein Preis

Über die Preise schweigen sich die Spanier zu weiteren Details wie Höchstgeschwindigkeit und Preise aus. Die Auftragsbücher öffnen sich auch erst Ende des Jahres.

 

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