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Stromtanken leichtgemacht: Neuer Ladeservice KiaCharge

Bequemes Laden auch zu Hause: Neue förderfähige Wallbox mit vielen Servicefunktionen - Bildnachweis: Kia

  



Mit einem einzigen Account Zugang zu 98 Prozent aller öffentlichen Ladestationen in Deutschland


Ab sofort bietet Kia den neuen Ladeservice KiaCharge an, mit dem Kia-Kunden an 98 Prozent aller öffentlichen Ladestationen in Deutschland bequem und verlässlich Strom tanken können – über einen einzigen Account, zu landesweit geltenden Festpreisen und mit einer transparenten monatlichen Abrechnung, in der alle Ladevorgänge übersichtlich aufgelistet sind. Kia arbeitet bei dem neuen Service mit dem Unternehmen Digital Charging Solutions (DCS) zusammen. Dadurch können mit der KiaCharge-App oder der zugehörigen RFID-Chipkarte europaweit über 148.000 öffentliche Ladepunkte genutzt werden. Und für zu Hause bietet Kia mit seinem Kooperationspartner NewMotion ebenfalls eine neue, komfortable Ladelösung an: die Wallbox Home Advanced 2.1. Sie beinhaltet viele Servicefunktionen und erfüllt alle Kriterien für die neue staatliche Förderung privater Ladestationen in Höhe von bis zu 900 Euro. Auch die Installation der Box kann über NewMotion beauftragt werden.

 

Von Januar bis November 2020 war bereits jeder fünfte in Deutschland verkaufte Kia ein Elektro- oder Plug-in-Hybridfahrzeug (Absatzanteil 19,3 Prozent) – Bildnachweis: Kia

Darüber hinaus beteiligt sich der Hersteller aktiv am Ausbau der Ladeinfrastruktur. So ist Kia unlängst dem führenden europäischen Schnellladenetzwerk Ionity beigetreten, das an europäischen Autobahnen bereits über 300 Ladestationen mit bis zu 350 kW Leistung betreibt und dieses Angebot in den kommenden Jahren deutlich erweitern wird.
 

KiaCharge: Deutschlandweit günstige Festpreise ab 28 Cent pro kWh

 
Neben dem breiten Angebot an Ladepunkten und dem bequemen Zugang profitieren KiaCharge-Kunden vom rel. günmstigen Strompreis des neuen Services. Sie zahlen deutschlandweit an Wechselstromstationen 28 Cent pro Kilowattstunde und an Gleichstromstationen 46 Cent. Dafür beträgt die Grundgebühr allerdings 4,86 Euro pro Monat (inkl. 16% MwSt., ab 01.01.2021: 0,29 / 0,47 / 4,99 Euro inkl. 19% MwSt.). Die Anmeldung erfolgt auf der Website ww.kiacharge.com unter Angabe der Fahrzeugidentifizierungsnummer (VIN). Wer einen neuen Kia mit Elektro- oder Plug-in-Hybridantrieb kauft, bekommt die Grundgebühr für das erste Jahr geschenkt. KiaCharge-Kunden dürfen zudem während des Ladevorgangs bis zu zwei Stunden (bei Gleichstrom-Ladepunkten bis 90 Minuten) kostenlos an der öffentlichen Ladesäule parken, was besonders in Innenstädten vorteilhaft sein kann.

Über die KiaCharge-App kann der individuelle Ladevorgang gesteuert und bezahlt werden. Sie hilft auch bei der Suche nach Stromtankstellen: Alle verfügbaren Ladepunkte deutschlandweit werden in einer Kartenansicht angezeigt. Außerdem sind weitere Informationen zum Beispiel zu den Ladeanschlüssen und Ladeleistungen pro Ladepunkt abrufbar. Keine Gedanken müssen sich KiaCharge-Kunden über mögliche Anschlussprobleme machen, denn auch die Kabelfrage ist einheitlich geregelt: Im Fahrzeug mitgeführt werden muss nur ein Typ-2-Ladekabel (dreiphasig, optional erhältlich), das bei allen Wechselstromstationen zum Einsatz kommt. Bei Gleichstromanlagen befindet sich das passende Kabel jeweils an der Station.

 

Kia arbeitet bei dem neuen Service mit dem Unternehmen Digital Charging Solutions (DCS) zusammen. Dadurch können mit der KiaCharge-App oder der zugehörigen RFID-Chipkarte europaweit über 148.000 öffentliche Ladepunkte genutzt werden – Bildnachweis: Kia

 

 
Home Advanced 2.1: Leistungsstarke und intelligente Wallbox

Seit dem 24. November werden Ladestationen zur privaten Nutzung an Wohngebäuden oder Stellplätzen staatlich mit maximal 900 Euro gefördert. Voraussetzung ist, dass die Gesamtkosten für Anschaffung und Installation mindestens 900 Euro betragen, eine private Nutzung vorliegt und der eingespeiste Strom aus regenerativen Quellen stammt. Zu beachten ist darüber hinaus, dass der Förderantrag (KfW-Zuschuss 440) vor der Bestellung des Geräts und der Beauftragung der Installation gestellt werden muss.

Die von Kia in Kooperation mit NewMotion angebotene Ladestation Home Advanced 2.1 erhält die staatliche Förderung. Die Wallbox mit bis zu 22 kW Ladeleistung (bei 400V/32 Ampere; bei 240V/32 Ampere: 7,4 kW) verfügt über ein fest angebundenes, 5 Meter langes Ladekabel mit Typ-2-Stecker und kostet 1.232,13 Euro (inkl. 16% MwSt., ab 01.01.2021: 1.264 Euro inkl. 19% MwSt.). Für die Inbetriebnahme und die Nutzung der Services muss bei NewMotion ein Plus-Abo abgeschlossen werden, das monatlich 4,64 Euro (inkl. 16% MwSt., ab 01.01.2021: 4,76 Euro inkl. 19% MwSt.) kostet. Beim Kia-Angebot sind die Abo-Gebühren für die ersten zwei Jahre inbegriffen. Zu den Serviceleistungen, die das Abo beinhaltet, gehören die intelligente Steuerung (Ladevorgänge einsehen, starten und stoppen, Zugangsverwaltung, Remote Support für Updates), das Nachweisprotokoll der Stromkosten für Dienstwagenfahrer und die Abrechnung bei Nutzung der Ladestation durch Dritte.

Die Zusatzleistungen für Installation und Inbetriebnahme der Wallbox bietet NewMotion in zwei Varianten an: Die Komplettinstallation inklusive Vorbereitung, Endmontage und Inbetriebnahme kostet 1.508 Euro (inkl. 16% MwSt., ab 01.01.2021: 1.547 Euro inkl. 19% MwSt.). Wenn der Großteil der Vorinstallation durch den Hauselektriker erledigt wird und NewMotion nur die Prüfung der Vorinstallation und die Inbetriebnahme übernimmt, liegen die Kosten bei 638 Euro (inkl. 16% MwSt., ab 01.01.2021: 654,50 Euro inkl. 19% MwSt.).

 

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