VW-ID: Volkswagen plant Kunden-ID mit Profil und Zahlungsdatenhinterlegung – Vorbild Apple

31. August 2016 19:54 Autor:
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Volkswagen plant die Einführung einer konzernübergreifenden UserID nach Google und Apple-Vorbild

 

Das Auto wird zunehmend zum rollenden Computer

Im Rahmen der Volkswagen-Digitalisierungsstrategie. Jeder Autofahrer hat persönliche Präferenzen, Vorlieben bei den Faqhrzuegeinstellungen bis hin zum Infotainment und dergleichen mehr. Analog der Apple-ID planen auch die Wolfsburger eine Konzernübergreifende User-ID einzuführen die auch bei anderen Konzernmarken als VW diese einstellungen übernehmen soll.  Eine Google und Apple-UserID dient der geräteübergreifenden Vernetzung und Datensynchronisation ohne aufwändige Neuinstallationen. So ähnlich iust auch das Ziel der geplanten VW-ID.

Hier gibt es zwei Trends die dazu beitragen dies zu ermöglichen. Zum einen werden Autos immer IT-affiner. Der Trend hin zum rollenden Computer ist deutliuch und zum anderen werden sie über Vernetzung bessere Mobilfunknetze der 4. aber vor allem 5. Generation wie Smartphones „alway online“ sein.  Das ist es nur konsequent zur Authetifizierung auch eine spezielle UserID einzuführen, bevor es andere Anbieter machen.

Daten sind das neue Öl

Selbst bei der Anmietung eines Fahrzeugs oder beim Carsharing soll die UserID bei Abrechung und Nutzereinstellungen von Sitzeinstellungen bis hin Musik- oder Navigationsprofile behilflich sein. Ja sogar die Cockpiteinstellungen werden zunehmen virtualisiert und damit individualisierbar. Der Markt wird erst entstehen. Dennoch handelt VW hier weitsichtig, diese UserID schnellstmöglich einzuführen und konzernweit zu etablieren. Der besondere Mehrwert und Nutzen entsteht dann insbesondere bei Fahrzeugwechseln, die dann lästige Einstellungen deutlich vereinfachen und damit sogar der Sicherheit dienen könnnen.

Längst befinden sich die etablierten Autohersteller im direkten Wettbewerb um die Datenhoheit mit den noch branchenfremden Größen der IT-Industrie. Der Kampf um die daten hat längst begonnen. Seien es nun Apple, Google oder Uber. Spannend wird es bezüglich der Vereinbarkeit zur informationellen Selbstbestimmung und dem Datenschutz.

 

 

 

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