Mercedes GLE 300 d 4Matic - Bildnachweis: Mercedes / Daimler
Unterstützung durch integrierten Starter-Generator (ISG)
Mercedes modernisiert die Motorenpalette seiner großen SUV-Baureihe: Die neuen Modelle GLE 300 d 4Matic bieten eine optimale Leistungsentfaltung, verbrauchen aber deutlich weniger als ihre Vorgänger. Sie sind mit dem aktuellen Vierzylinder-Diesel (OM 654 M) mit integriertem Starter-Generator (ISG) der zweiten Generation ausgerüstet und leisten 272 PS. Beide Mildhybride sind bereits bestellbar und ab November erhältlich. Die Preise starten bei 75.053,30 Euro für den GLE 300 d 4Matic bzw. 79.182,60 Euro für den GLE 300 d 4Matic Coupé.
Der aktuelle OM 654 M ist mit einem integrierten Starter-Generator (ISG) der zweiten Generation ausgerüstet. Zum ISG gehört das 48-Volt-Bordnetz. Es stellt Funktionen wie Segeln, Boost oder Rekuperieren sicher und ermöglicht deutliche Verbrauchseinsparungen. Außerdem startet der Motor damit sehr schnell und komfortabel, sodass die Start-Stopp-Funktion fast unmerklich erfolgt. Gleiches gilt für den Übergang vom Segeln mit stehendem Motor zum kraftvollen Vortrieb mit Motorkraft. Im Leerlauf sorgt das intelligente Zusammenspiel des ISG mit dem Verbrennungsmotor für eine überragende Laufruhe.
Die Abgasnachbehandlung ist der Vierzylinder-Diesel sehr fortschrittlich. Der NOx-Speicherkatalysator speichert insbesondere bei Kaltstartbedingungen Stickoxide ein, sodass diese bei warmem Motor im SCR-Kat reduziert werden können. Der speziell beschichtete DPF (Diesel-Partikelfilter) reduziert den Partikelausstoß. Die beiden aktiven SCR-Katalysatoren (Selective Catalytic Reduction) mit separat dosierter AdBlue-Einspritzmenge ermöglichen eine wirkungsvolle Stickoxidreduzierung in allen Betriebsbereichen. Diese Kats sitzen motornah und im Boden des Fahrzeugs.
Verbesserter Allradantrieb
Bisher besaßen die GLE mit Vierzylinder-Motoren ein Verteilergetriebe, das das Antriebsmoment im festen Verhältnis von 50:50 Prozent an die Achsen leitet. Bei GLE 300 d 4Matic und GLE 300 d 4Matic Coupé wird das Verteilergetriebe mit elektronisch geregelter Lamellenkupplung eingesetzt. Sie ermöglicht eine variable Verschiebung des Antriebsmoments von 0‑100 Prozent (Torque on Demand) zwischen den Achsen. Das vollvernetzte Verteilergetriebe mit Torque on Demand ermöglicht dabei auch auf der Straße eine Steigerung der Fahrsicherheit und der Agilität vor allem bei Kurvenfahrt. Dies geschieht durch gezielte Beeinflussung des Giermoments in Richtung Über- oder Untersteuern des Fahrzeugs.

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