CES 2016: Volvo und Ericsson zeigen intelligente Streaming-Dienste für selbstfahrende Autos

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Volvo Concept 26: Auf der Los Angeles Auto Show (20. bis 29. November 2015) präsentiert der schwedische Premium-Hersteller das Volvo Concept 26: Die Interieur-Studie zeigt, wie der Innenraum autonom fahrender Autos aussehen könnte und wie Insassen die Zeit nutzen könnten.

 

Volvo und Ericsson entwickeln intelligente Streaming-Dienste für selbstfahrende Autos

Auf der Consumer Electronics Show 2016  (CES)  in Las Vegas  zeigt Volvo eine gemeinsam mit seinem schwedischen Partner Ericsson entwickelte Stremainglösung. Sie soll Unterhaltung für Autofahrer auf ihrer täglichen Fahrt zur Arbeit bieten.  Der intelligente Breitband-Streaming-Dienst verspricht Fahrer und Passagieren eine optimale Zeitnutzung für unterwegs in einem autonom fahrenden Volvo.

Nach der Design-Vision für selbstfahrende Fahrzeuge – dem Volvo Concept 26 – präsentieren die Schweden nun entertinmöglichkeiten in einem im komplett autonom fahrenden Fahrzeug. Dazu skizziert Volvo eine Autobahn voll mit selbstfahrenden Fahrzeugen, in denen sich Insassen entspannt zurücklehnen und – wenn sie möchten – ihre Lieblings-Fernsehshow in HD-Auflösung anschauen. Für diese neue Form des Pendelns bedarf es neuer Techniken und deutlich größere Bandbreiten der Mobilfunknetze.

 

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Volvo und Ericsson demonstrieren in Las Vegas auf der CES 2016 wie zukünftige autonome Autos den Insassen während der Fahrt einen entsprechenden Medienkonsum ermöglichen.

 

Streaming ohne Unterbrechungen

Das autonome Fahren wird im Hinblick auf die mobile Internetnutzung einen Paradigmenwechsel einleiten – und dazu führen, dass vor allem außerhalb dicht besiedelter Gebiete die Nachfrage nach durchgängiger Breitband-Abdeckung steigen wird.

Volvo möchte seinen Kunden ein qualitativ hochwertiges Streaming-Erlebnis bieten, das frei von Unterbrechungen ist. Dafür nutzt Volvo die Netzwerk- und Cloud-Kompetenz seines Elektronik-Partners Ericsson. Die geplante Fahrtroute und die unterwegs herrschenden Netzbedingungen werden mit einbezogen. Auf Grundlage dieser Informationen werden die Streaming-Inhalte so zugeschnitten und zwischengespeichert, dass eine hochwertige und unterbrechungsfreie Übertragung ermöglicht wird.

Videos werden in den kommenden Jahren nahezu 70 Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs ausmachen. Dafür bedarf es innovativer Konnektivitäts-, Cloud- und Analyse-Lösungen, die nicht nur viele Fahrzeuge gleichzeitig versorgen kann, sondern die auch eine Bild- und Übertragungsqualität bietet, die Kunden heute gewöhnt sind. Volvo stellt sich vor, dass seine zukünftigen  Fahrzeuge aufgrund von Erfahrungswerten wissen werden, zu welchen Zeiten und auf welchen Strecken der Fahrer am häufigsten unterwegs sein wird und welche Medien er bevorzugt. Auf dieser Basis wird eine maßgeschneiderte Auswahl von Routen und Medien angeboten, wobei die Inhalte exakt auf die Zeit ausgelegt sind, die im autonomen Fahrmodus zur Verfügung steht.

 

 

 

Personalisierte und optimierte Inhalte

Für den geplanten Video-Abruf weiß das Auto, wie lang die Fahrt dafür sein muss, und kann Route und Fahrsteuerung entsprechend optimieren. Beim autonomen Fahren kommt es nicht mehr nur darauf an, schnell von A nach B zu kommen. Es geht um das Erlebnis im Auto und darum, wie man die Zeit verbringen möchte, die man durch das autonome Fahren gewinnt.

 

 

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