Trendstudie: Machen Autos sexy?

25. August 2019 22:09 Autor:

Autos bleiben ein Statussymbol

Trotz Wertewandel und Trend zur Nachhaltigkeit bleiben Autos ein Statussymbol. Beim richtigen Autotyp steigern sie auch den Sexappeal der Fahrer – davon sind zwei Drittel der europäischen Autobesitzer überzeugt. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von AutoScout24, dem europaweit größten Online-Automarkt, unter europäischen Autofahrer/innen.

Sportautos führen das Ranking an, gefolgt von Cabrios und SUV. Elektroautos liegen hinsichtlich Sexyness eher abgeschlagen im unteren Drittel.

 

Die internationale Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut INNOFACT für AutoScout24 durchgeführt. Umfragezeitraum war der 23. April bis 6. Mai 2019. In Summe wurden 7.328 Autohalter, bevölkerungsrepräsentativ in Bezug auf Alter (18-65 Jahre) und Geschlecht eingeladen, und in sieben Ländern (Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Belgien, Niederlande, Österreich) befragt. Die Gesamtanalyse auf europäischer Ebene ist nach Bevölkerungsgröße der Länder gewichtet.

 

Insgesamt 79 Prozent der europäischen und 74 Prozent der österreichischen Autobesitzer sind der Ansicht, dass sie das richtige Fahrzeug attraktiver erscheinen lässt. Vor allem Sportwagenbesitzer schneiden demnach gut ab: Vier von zehn Österreichern und jede dritte Österreicherin glaubt, dass man hinter dem Lenkrad eines solchen Flitzers besonders gut rüberkommt. Cabrios sind für Österreichs Männer und Frauen mit 29 Prozent gleich attraktiv, gefolgt von SUV (22 Prozent). Wer hingegen auf Nachhaltigkeit setzt und sich für ein Elektroauto entscheidet, kommt beim anderen Geschlecht weniger gut an. Nur 14 Prozent der Europäer und schlappe neun Prozent der Österreicher sind der Ansicht, dass Stromer auch die Attraktivität steigern. Damit stehen die E-Autos europaweit auf dem fünften Platz im Ranking der sexy machenden Autos, in Österreich sogar nur auf Rang sieben, gleichauf mit einem Mittelklassewagen. Die Österreicher bevorzugen Oldtimer (21 Prozent) und Limousinen (14 Prozent). Als eher unerotisch werden Fahrer von Kombis mit acht Prozent, Familienautos und Kleinwagenbesitzer (6 Prozent) angesehen.

Ob es nun die Abgeklärtheit des Alters oder schlichtweg Erfahrung ist, bleibt dahingestellt. Aber der Sexyness-Effekt von Autos nimmt mit steigendem Alter ab. Die österreichischen Autofahrer unter 30 Jahren sind zu 86 Prozent davon überzeugt, mit dem richtigen Auto Vorteile beim anderen Geschlecht zu haben, bei den über 50-Jährigen stimmen dieser These nur 68 Prozent zu. Bei einem Sportwagen geht die Schere noch weiter auf: Während noch 56 Prozent der jungen Österreicherinnen und Österreicher unter 30 Jahren überzeugt sind, dass ein Sportwagen seinen Besitzer auch sexy macht, bestätigt das nur noch gut jeder Vierte über 50 Jahren. Im Alterscheck gibt es nur zwei Ausreißer: Cabrios punkten neben der jungen Zielgruppe vor allem auch bei den über 50-Jährigen mit 30 Prozent und für einen Kombi können sich die Österreicher mit 13 Prozent speziell in der Phase von Hausbau und Familiengründung zwischen 30 und 40 Jahren erwärmen.

SUV machen in Italien und Spanien sexy

Ob die Kultur eines Landes eine Rolle spielt, bleibt dahingestellt. Jedenfalls decken sich die Vorlieben der deutschen Nachbarn in den ersten Rängen in etwa mit den Einschätzungen der österreichischen Autofahrer. Im südlichen Italien und Spanien sind SUV beliebter als Cabrios und belegen mit 29 und 32 Prozent jeweils den zweiten Platz. Spanien und die Niederlande sind die einzigen Länder, in denen E-Autos ein höheres erotisches Potenzial besitzen als Oldtimer. Vor allem bei den Spaniern lösen die umweltschonenden Fahrzeuge ein erotisches Prickeln aus: 26 Prozent sind der Ansicht, dass E-Autos sexy machen. Halter von Limousinen haben es vor allem in Belgien, Frankreich und Holland schwer, einen auf dicke Hose zu machen. In Italien und Spanien kann es sich aber ebenso wie in Österreich durchaus lohnen, ein Foto der Limousine auf die Dating-App hochzuladen.

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