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Jaguar Classic legt legendären Jaguar C-Type als „Continuation Modell“ neu auf

Jaguar C-Type Continuation Modell 2021 - Bildnachweis: Jaguar / JLR

    

Originalgetreue Nachbildung zum 70. Geburtstag

 

Zur Feier des 70-jährigen Jubiläums des ersten Jaguar Gesamtsieges mit dem C-Type bei den 24 Stunden von Le Mans legt Jaguar Classic eine auf acht Einheiten limitierte Serie von C-Type Continuation Cars auf. Mit den komplett in Handarbeit bei Jaguar Classic Works in Coventry gefertigten Neuschöpfungen erhalten Liebhaber des historischen Motorsports die einmalige Gelegenheit, eine originalgetreue Nachbildung des legendären Langstreckenrenners zu erwerben. Und zwar in Gestalt des Siegerwagens von 1953, der als ultimative Evolution des C-Type bereits mit Scheibenbremsen und dem auf 220 PS gesteigerten Reihensechszylinder bestückt war.

 

Jaguar C-Type Continuation Modell 2021 – Bildnachweis: Jaguar / JLR

 

Langstreckenrenner
  

Der Jaguar C-Type war zwischen 1951 und 1953 vor allem in Le Mans Favorit auf Gesamtsiege. Seine von Malcolm Sayer, dem Jaguar Aerodynamiker und Designer im Windkanal, geformten flüssigen Linien adeln ihn zu einer Ikone des Langstreckensports. Schon bei seinem Debüt, damals noch mit Trommelbremsen, gewann er 1951 mit Peter Walker und Peter Whitehead die legendären 24 Stunden von Le Mans. Es war der erste von bis heute sieben Jaguar Siegen beim französischen Klassiker.

In der Saison 1952 beschritt Jaguar mit dem ersten Einsatz der revolutionär neuen und zusammen mit Dunlop entwickelten Scheibenbremse im C-Type technologisches Neuland. Nach einem ersten Test bei der Mille Miglia mit der Paarung Stirling Moss/ Norman Dewis schrieb Jaguar beim Grand Prix von Reims – mit erneut Moss am Steuer – ein Kapitel Motorgeschichte: erster Sieg eines Rennwagens mit Scheibenbremsen.

  

Jaguar C-Type Continuation Modell 2021

  

Mit einer weiterentwickelten und nun auch auf eine 24-Stunden-Distanz ausgelegten Bremsanlage gelang dann 1953 mit dem zweiten Le Mans-Sieg der endgültige Durchbruch der neuen Technik. Dank absolut standfester Verzögerung und der hervorragenden Aerodynamik des eleganten C-Types legten die Jaguar Piloten Tony Rolt und Duncan Hamilton die 24 Stunden erstmals mit einem Schnitt von über 100 Meilen pro Stunde oder 160 km/h zurück. Zusammen mit guten Ergebnissen von Privatteams wie der Ecurie Ecosse errang Jaguar in diesem Jahr den Vize-Titel in der erstmals ausgeschriebenen Sportwagen-Weltmeisterschaft.

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