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Mini-SUV Kia Stonic – Der Geländewagen Kia Sportage bekommt einen kleinen Bruder

Kia schickt im Herbst 2017 seinen Mini-SUV an den Start

 

Angriff im Großstadtdschungel

Mini-Crossover gehören aktuell zweifellos zu den Bestsellern. BBis 2020 dürfte jedes zehnte Fahrzeug diesem Segment angehören. In Kürze startet nach dem Audi Q1 auch der VW T-Roc in diesen Wachstumsbereich. Mit dem Neuling der Marke Kia, der Ende des dritten Quartals 2017 europaweit zu den Händlern rollt, erweitert die koreanische Marke ihre Produktpalette um ein Crossover-Modell im SUV-Kleinwagensegment. Daneben bietet Kia noch den Sorento und den Hybrid-SUV Niro an. Der Neuling feierte jetzt in Amsterdam seine Weltpremiere. Für Kia ist der Stonic ein strategisch wichtiges Modell, mit dem die Marke in diesem jungen, schnell wachsenden Segment kräftig angreifgen möchte. Die Schwestermarke Hyundai hatte  gerade ebenfalls ein Mini-SUV präsentiert. Der europaweite Jahresabsatz von B-Segment-SUVs liegt zurzeit bei 1,1 Millionen Einheiten – rund sieben Prozent des Gesamtmarktes – und wird nach Expertenprognosen bis 2020 auf über 2 Millionen steigen.

 

Kia Stonic
Das neue Crossover ist 4,14 Meter lang, 1,76 Meter breit, 1,52 Meter hoch und hat einen Radstand von 2,58 Meter. Es wurde vom europäischen Kia-Designzentrum in Frankfurt in enger Zusammenarbeit mit dem koreanischen Designstudio der Marke gestaltet.
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Das neue Crossover ist 4,14 Meter lang, 1,76 Meter breit, 1,52 Meter hoch und hat einen Radstand von 2,58 Meter. Es wurde vom europäischen Kia-Designzentrum in Frankfurt in enger Zusammenarbeit mit dem koreanischen Designstudio der Marke gestaltet. Das Design mit europäischem Flair, kombiniert scharfe Linien und sanft geformte Oberflächen. Zugleich gibt sich der Stonic durch die typischen Merkmale wie den „Tigernasen“-Kühlergrill auf Anhieb als ein Kia zu erkennen. Da Käufern von Crossover-Fahrzeugen im B-Segment die Individualisierung ihres Fahrzeugs besonders wichtig ist, bietet der Stonic innen wie außen so viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten wie kein Kia zuvor. So wird er zum Beispiel mit Zweitonlackierungen in bis zu 20 verschiedenen Farbkombinationen erhältlich sein. Dabei ist das Dach farblich abgesetzt. Es ist im Stil eines herausnehmbaren Sportwagendachs gestaltet – in Anlehnung an die 2013 vorgestellte Studie Kia provo – und wird in fünf kontrastierenden Farben angeboten.

Die Motorenpalette wird drei Benziner und einen Diesel umfassen. Ein Schaltgetriebe überträgt die Kraft auf die Vorderräder. Bei den Benzinern haben die Käufer die Wahl zwischen dem turboaufgeladenen Direkteinspritzer 1.0 T-GDI – einem 120 PS starken Downsizing-Triebwerk – sowie zwei Saugmotoren mit 1,2 und 1,4 Liter Hubraum die 84 PS respektive 99 PS mobilisieren. Hinzu kommt ein 1,6-Liter-Turbodiesel, der 110 PS leistet und die Motorisierung mit den niedrigsten CO2-Emissionen ist (109 g/km).

Durch die europäische Abstimmung von Lenkung und Fahrwerk bietet der Kia Stonic ein agiles Handling mit direkter Rückmeldung und ein stabiles Fahrverhalten. Das elektronische Stabilitätsprogramm (ESC) verfügt standardmäßig über vier zusätzliche Funktionen: die Gegenlenkunterstützung (VSM), die für eine optimale Abstimmung von ESC und elektronisch unterstützter Servolenkung sorgt, die bremsenbasierte Drehmomentoptimierung (Torque Vectoring by Braking, TVBB), die in scharfen Kurven einem Untersteuern des Fahrzeugs entgegenwirkt und so zu mehr Sicherheit und einem stabileren Handling beiträgt, sowie die Bremsstabilisierung im Geradeauslauf (Straight-Line Stability, SLS) und die Kurvenbremskontrolle (Cornering Brake Control, CBC), die jeweils bei unterschiedlicher Bremswirkung von rechten und linken Rädern korrigierend eingreifen, um Kursabweichungen entgegenzuwirken.

Interieur

Wie das Exterieur bietet auch der Innenraum viele Möglichkeiten der Individualisierung. So kann der Kunde je nach Ausstattungslinie das Interieur mit unterschiedlichen farbigen Akzenten nach seinem Geschmack gestalten. Zur Standardausstattung gehört ein Infotainmentsystem mit den Schnittstellen Apple CarPlay™ und Android Auto™, durch die sich ein kompatibles Smartphone integrieren und über den Touchscreen bedienen lässt. Darüber hinaus ist ein breites Spektrum an Komfortelementen erhältlich, das unter anderem Sitzheizung vorn, Geschwindigkeitsregelanlage und Smart-Key umfasst. Trotz seiner kompakten Außenmaße bietet der Stonic sowohl Fahrer und Beifahrer als auch den Fondpassagieren bequeme Plätze mit viel Bein- und Kopffreiheit sowie einer Schulterfreiheit, die in diesem Segment einen Spitzenwert darstellt. Der Gepäckraum fasst 352 Liter (nach VDA) und ist durch den in der Höhe verstellbaren Gepäckraumboden (zwei Stufen) äußerst variabel. Bei umgeklappter Rücksitzbank und dachhoher Beladung wächst das Gepäckraumvolumen auf 1.155 Liter.

Über den Preis und die genauen Ausstattungsdetails für den deutschen Markt schweigt sich Kia noch aus. Wie bei Kia üblich kommt auch der Stonic in den Genuss einer siebenjährigen Garantie zu den Kunden.

 

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