Tanken: Sprit an Autobahntankstellen unverhältnismäßig teuer

31. August 2019 09:39 Autor:

ADAC-Studie

Wer an Autobahntankstellen tankt, zahlt im Durchschnitt gut 20 Cent je Liter mehr als an den übrigen Zapfsäulen. Es kann aber auch deutlich mehr sein. Dies zeigt eine deutschlandweite Preisanalyse des ADAC, die im Zeitraum vom 8. Juli bis 4. August 2019 an über 14.000 Tankstellen durchgeführt wurde.

Der Markt ermöglicht diese Aufpreise

Aus gutem Grund bitten viele Flottenmanager ihren Dienstwagenfahrern in vielen Fällen das Betanken von Firmenfahrzeugen an Autobahn-Raststätten zu vermeiden. Ein Liter Super E10 an den Autobahnen ist im Mittel um 21,4 Cent teurer als im übrigen Straßennetz. Für Diesel muss man durchschnittlich 23,8 Cent mehr bezahlen. Wer vor einer längeren Autobahnreise schon am Abfahrtsort tankt, kann also viel Geld sparen: Nach einer 50-Liter-Tankfüllung verbleiben bei Super E10 im Schnitt 10,70 Euro mehr im Geldbeutel, bei Diesel sogar 11,90 Euro.

Die Kraftstoffpreise an autobahnnahen Tankstellen – sie befinden sich im Umkreis von Autobahnausfahrten – liegen um gut zwei Cent höher als im restlichen Straßennetz abseits der Schnellstraßen. Super E10 kostet hier im Durchschnitt aber immer noch 19,3 Cent und Diesel 21,4 Cent weniger als an den Autobahnstationen. Für Tankkunden, die während einer Autobahnreise tanken müssen oder wollen, sind die oftmals nur wenige Hundert Meter neben der Ausfahrt liegenden Stationen daher eine preisgünstige Alternative.

Zwischen den einzelnen Wochentagen gibt es nur geringe Preisunterschiede. Auch die Differenz zwischen Tankstellen im Autobahnnetz und denen im übrigen Straßennetz ist an allen Wochentagen ähnlich.

Bildnachweis: ADAC
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